Das Prinzip des Devisenhandels ist eigentlich ganz einfach. Währungen werden gekauft oder verkauft in der Hoffnung, aufgrund von Kursänderungen - ausgelöst beispielsweise durch Marktmeldungen oder bestimmte Geschehnisse in der Welt - Gewinne zu realisieren. Mit einem täglichen Handelsvolumen von fast 1,9 Billionen US-Dollar ist der Devisenmarkt der größte und somit auch einer der interessantesten Märkte überhaupt. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles Wesentliche zum Thema Devisenhandel und können sich so eine solide Wissensgrundlage für Ihre eigenen Aktivitäten schaffen. Neu im Devisenhandel? Informieren Sie sich hier über das Grundprinzip des Devisenhandels und erfahren Sie anhand eines Beispiels, wie Gewinne und Verluste in diesem Markt zustandekommen.
Gewöhnlich wird im FOREX-Markt mit Margin-Einsätzen gehandelt. Das bedeutet, dass nur ein Bruchteil einer eröffneten Position tatsächlich hinterlegt werden muss. Bei manchen Brokern ist ein Margin von bis zu 0,25% möglich. Sollte Ihr Broker Ihnen 1% Margin einräumen, bedeutet dies, dass mit lediglich 10.000 Dollar eine Position von 1 Million Dollar eröffnet werden kann. Daraus ergeben sich die im Devisenmarkt typischen extremen Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, bei nur geringen Währungsschwankungen. Selbstverständlich lassen sich die Verlustmöglichkeiten durch sorgfältiges Setzen von Stopps begrenzen.
Um 10:00 Uhr wird eine Position von 1 Million Euro gegenüber dem US-Dollar zum Kurs von 1,4934 eröffnet. Der Broker verlangt eine Margin von 1%, es werden also mindestens 10.000 Euro auf dem Konto benötigt und als Sicherheit hinterlegt. An diesem durchschnittlichen Handelstag steigt der Kurs danach langsam an. Gegen 14:00 Uhr wird die Position zum Kurs von 1,4974 geschlossen. Der Kurs hat sich also um lediglich 0,4 Cent (oder 0,3 %) bewegt. Aber was hat sich gleichzeitig auf unserem Konto getan? Wir haben 1.000.000 Million Euro eröffnet: 1.000.000,-- Million Euro x 0,0040 Euro = 4.000,-- Euro Somit konnte unser Kapital auf dem Konto von 10.000,-- Euro auf 14.000,-- Euro (oder 40%) in gerade mal vier Stunden gesteigert werden! Und dieses Beispiel ist nicht außergewöhnlich, sondern eher noch zurück haltend gewählt. Da das Ergebnis immer abhängig von der gewählten Margin-Höhe (Prozentsatz der nötigen Sicherheitsleistung), sowie der Höhe der gehandelten Währung ist, spricht man bei den Veränderungen meist nicht von einer Prozentzahl, sondern von Pip. In unserem Beispiel ist der Kurs also um 40 Pip gestiegen.
Als Pip bezeichnet man die letzte Stelle im Kurs, also beim Euro/US-Dollar die vierte Stelle hinter dem Komma. Beim Euro/US-Dollar liegt der Wert von einem Pip pro Lot bei ca. 10,-- Euro.
Als Lot bezeichnet man eine feste Größeneinheit, beim Devisenhandel sind das 100.000 Einheiten der Währung. In dem obengenannten Beispiel wurden also 10 Lot (10 x 100.000 = 1 Million) eröffnet.
Das ist von Broker zu Broker unterschiedlich. Viele Broker bieten sogenannte Mini-Accounts. Bei manchen können Konten bereits ab 200,-- Euro eröffnet werden. Es empfiehlt sich aber eine Einlage von mindestens 1.000,-- Euro.
Im FOREX-Markt sollte durch die hohe Hebelwirkung im Margin-Handel niemals eine Handelsposition eröffnet werden, ohne einen festen Stopp-Loss-Kurs (maximaler Verlust) gleichzeitig festzulegen. Das bedeutet, dass man gleichzeitig die Order aufgibt, dass die Position bei Erreichen eines gewissen maximalen Verlustes wieder geschlossen wird. In unseren Signalen schlagen wir dazu einen festen Kurs vor, welcher als maximaler Verlustpunkt übernommen werden kann und sich aus der charttechnischen Analyse ergibt.
Inzwischen kann das im Prinzip jeder. Benötigt wird lediglich ein handelsüblicher PC, eine Internet-Anbindung und ein Konto bei einem FOREX-Broker. Allerdings gilt dieser schnelle und liquide Markt als Markt für die Trader-Elite. Wir möchten Ihnen mit FXTicker-Signale den FOREX-Markt näher bringen und jedem ermöglichen von den hohen Gewinnmöglichkeiten mit Devisen zu profitieren.
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